Serie: Fail-Standards USA : Bankwesen

Bankwesen

Die Banken in den USA sind einfach im Jahr 1975 stehen geblieben. Gebührenstrukturen wie dazumal. Banküberweisungen zwischen zwei beliebigen US-Banken gibt es gerade so, kosten aber ein halbes Vermögen. Man nennt es wie aus dem Telegrafenzeitalter „Wire-Transfer“. Sie sind ein „Aufwand“, bei dem mitunter mehrere Banken auf dem Weg

Scheckpraxis in den USA
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mithelfen müssen und bei der Gelegenheit auch Personal involviert ist. Daher kostet alleine das Empfangen ca. 12$ . Bei Auslandsüberweisungen wird es dann ganz dolle. Die kosten stellenweise 60$. Währungskonvertierung noch nicht inbegriffen. IBAN und BIC sind unbekannt – man verwendet die eh viel besseren Routing-Numbers. Wieso auch nicht. Die ganze Welt nutzt IBAN/BIC, aber das kleine Nordamerika macht mal wieder was anderes. Und man kann damit sogar noch richtig abzocken. Abgezockt wird auch an Geldautomaten. Jeder Geldautomat verlangt extragebühr. Der eigene kann teils nur eine limitierte Anzahl pro Monat genutzt werden. Praktisch, wenn dann 300$ das Maximum zur Abhebung ist. Und als US-Bankbürger im Ausland an Geld zu kommen, kostet natürlich auch.

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