Gewerbe an- abmelden bei Stadt München

Ich, Besitzer eines nPA, wollte dieser Tage mal eine Gewerbeabmeldung machen. Daher habe ich natürlich nach einem digitalen Verfahren gesucht (auf münchen.de), mit dem die Gewerbeabmeldung möglich ist. Sprich: Personalausweis und Kartenleser einsetzen, statt Formulare und Drucker zu bemühen.
Doch Pustekuchen. Bitte nur Analogditgal.
Pfui!

Das Verfahren, was angeboten wird wäre:

die Anträge können auch schriftlich (per Post oder per Mail) mit dem hierfür erforderlichen Formular sowie der Ausweiskopie des Gewerbetreibenden beim Kreisverwaltungsreferat eingereicht werden.

Benötigte Unterlagen

Wir bitten Sie, die Gewerbeabmeldung schriftlich per Post oder E-Mail mit den erforderlichen Unterlagen vorzunehmen:

  • Vollständig ausgefülltes Formular „Gewerbeabmeldung“
    (wichtig: geben Sie das Datum der Betriebsaufgabe an)
  • Personalausweis oder Reisepass in Kopie
  • Gewerbeschein oder Kopie des Gewerbescheins
  • bei Bevollmächtigung: eine schriftliche Vollmacht und Ausweis des Vollmachtgebers sowie des Bevollmächtigten in Kopie

Bearbeitungszeit

  • Sie erhalten die Abmeldebescheinigung umgehend per Post. EIne Zahlungsaufforderung geht Ihnen gesondert zu. Dies kann aktuell bis zu 3 Monate dauern.

Erstens ist es einer so großen Gemeinde nicht würdig, zweitens im Jahre 2022 ein Skandal und drittens hat es folgende Nachteile:

  • Meine Ausweiskopie könnte in falsche Hände geraten
  • Meine Unterschrift (hübsch eingescannt) könnte in falsche Hände geraten – denn offenbar vertraut Gott und die Welt in PDFs mit dem eingefügten Bild einer Unterschrift als authentisches Dokument.
  • Ich muss ein Formular ausfüllen und meine Daten, die eh schon bekannt sind und auf meinem Ausweis stehen. Überflüssige Arbeit ohne Unterstützung (Ausfüllhilfe bereits vorliegender Daten)
  • Die Authentifizierung ist nicht so sicher, wie eine Ausweisung mit dem nPA – siehe Unterschriftsproblematik
  • Sie haben mehr Arbeit in der Verwaltung
  • Formular soll unterschrieben werden – unnötig bei Ausweisung digital – wieder Unterschriftsproblematik (Bild gilt offenbar) Harrrrrr.
  • Formular muss ausgedruckt werden und eingescannt – völlig absurd und undigital.
  • Anmeldung soll mitgeschickt werden – die müsste ja vorhanden sein und könnte nur abgeglichen werden. Völlig absurde Mehrarbeit und Datenredundanz.

Dabei könnte das Verfahren so schön modern und einfach sein:

  • Anmeldung mit nPA bei der Webseite
  • Navigation zu Gewerbeabmeldung
  • Es werden meine angemeldeten Gewerbe aufgeführt
  • Ich wähle dasjenige aus
  • Gebe die entsprechenden Zusatzinfos ein (Datum der Ambledung etc.)
  • Bestätige eine dabei eventuell auftretende Adressänderung (Gewerbe wurde halt mal woanders angemeldet)
  • Bestätige alles
  • Bin fertig und erhalte ein digital unterschriebenes PDF (welches ich auch immer wieder holen könnte)
  • Stadt ist auch fertig.

Aber nein, man ist immer noch nicht im heute angekommen. Daher mache ich jetzt mit Estland weiter – da gehen solche Dinge. „GmbH“ mit 2,5k€ und das „Gewerbe“ ist gleich mit angemeldet. Servus Gewerbesteuer München!

Aja und ein Aufruf von https://münchen.de/ landet im Datennirwna. Kann denn hier nach 30 J immer noch keiner einen Webserver + DNS korrekt konfigurieren? Krass!

China ist kaputt

Ich verfolge ja schon eine Weile Nachrichten aus China. Ist ja auch interessant etc. Die letzten Jahre konnte man ja irgendwie glauben, das Land kocht nicht nur mit Wasser, sondern mit Spiritus und läuft dem Westen in allen Belangen davon…. aber das ist wohl 1. nur Schein und 2. alles auf Pump (Mensch, Geld, Natur) und 3. Sondereffekte. Das Land hat enorme Probleme und wird uns absehbar nicht überholen. Zunächst mal ein paar Fakten, wie uns das Land scheinbar abhängt. Danach die Probleme.

  • Mit die höchsten Hochhäuser
  • Ganze Städte werden im Akkord hingestellt
  • Täglich werden 100 Hochhäuser fertig
  • Enormes Wirtschaftswachstum
  • Das längste Autobahnnetz der Welt in kürzester Zeit
  • mit den abenteuerlichsten Brücken und Tunneln
  • Das längste und am schnellsten wachsende Schnellbahnnetz
  • Die schnellsten Supercomputer
  • Hypermoderne Städte wie Shenzen mit gigantsichen Elektronikfabriken
  • Krasse Fortschritte bei KI und kompromissloser Einsatz
  • Schnellster Ausbau von Erneuerbaren Energien
  • Mehr Millionäre jeden Tag
  • Umschlagplatz der Welt für Seltene Erden
  • Viele E-Auto-Firmen (viel mehr)
  • Große Investments in Kriegsmaterial inkl. eigener Flugzeugträger und Überschallbomber.
  • Raumnation China

Das Ganze ist aber nicht nur auf Fleiß und Können aufgebaut. In dem Land staut sich eine Latte gigantischer Probleme. Hier mal eine kleine Liste der Probleme die das Land hat.

  • Gigantische Umweltprobleme durch Industrie und Gewinnstreben
  • inklusive Artensterben (Spatzen, Bienen), die bei der Schädlingsbekämpfung und Bestäubung geholfen hätten. Jetzt tut es der Mensch
  • Schlechte und teils belastete Lebensmittel. Durch Industrieabwässer und Gewinnstreben (soll Fälle gegeben haben mit Plastikreis, Kühe mit Blei füttern für mehr Gewicht, Melanin im Milchpulver). Also sogar vergiftet für Profit
  • TOFU-Gebäude. Gebäude werden aus minderwertigem Stahl und bröselndem Beton sowie viel zu dünnen Wänden gebaut und fallen vor den Augen der Bewohner auseinander. Im schlimmsten Fall (passiert wohl wöchentlich) stürzen Gebäude ein und begraben Bewohner. Billig, billig, gefährlich
  • Mindere Qualität bei Gebäuden. Neu hingepflasterte Geisterstädte verfallen nach nur 5 J wieder. Nichts hat Substanz.
  • Miese Qualität auf Kosten der Sicherheit bei Elektronik. Bei Geräten wird der Tod durch el. Schlag der Anwender bewusst in kauf genommen, um Gewinne zu maximieren. (Leider kommt das Zeug bis zu uns)
  • Miese Qualität von Infrastruktur. Brücken stürzen ein oder müssen nach kurzer Zeit erneuert werden (= teurer als gedacht). Scheint bei der Schnellbahn und dem Weltallprogramm besser zu sein.
  • Ein Überalterungsproblem. Noch sind die meisten Leute tüchtig (Aufbaugeneration). Aber durch die 1-Kind-Politik kommt wenig nach und zudem viele Männer und es wird immer mehr alte (Rentner) geben.
  • Das führt mittelfristig zu einem Pflegeproblem
  • Eine Ausgelaugte Jugend. Die Jugend musste bisher sehr stoisch Dinge lernen (10-14h am Tag). Sie hat keine Lust mehr und es formiert sich Widerstand.
  • Genau diese Jugend will sich auch nicht mehr in 996-Arbeit zwängen lassen. von 9-21h arbeiten an 6 Tagen die Woche. Die Mittelschicht wird anhand dieser Arbeitmodalitäten zerschlissen. Auch hier regt sich Widerstand
  • Ineffizientes Arbeitsleben. Mit 996 kann mir keiner erzählen, dass man dabei produktiver ist als mit 9-17 Uhr an 4 Tagen im Westen. Zudem besteht keine Fehlerkultur und zu viel „Auswendiglernen“, nicht reflektieren und mal was hinterfragen.
  • Die Schnellbahn ist zu schnell und auf Pump gebaut worden. Aktuell häuft sie 100 Mio Schulden pro Tag an, weil sie aufgrund der Ticketpreise mal Passagierkilometer/km nicht kostendeckend zu betreiben ist.
  • Zwar wurde die Infrastruktur (Bahn, Autobahn) sehr schnell und günstig hin gebaut (so lange die Gehälter noch so günstig sind), dafür aber die im Nordwesten lebende Bevölkerung wie Sklaven ausgebeutet und damit auch Gesellschaftlicher Schaden angerichtet (Gesundheit).
  • Stromprobleme. Man verhaut es sich sehr schnell mit anderen Ländern (z.B. Australien) wegen Lappalien und hat dann nicht mehr genug Kohle, um 7/24 Strom zu haben. So sind aktuell 11/2021 massive und großflächige Stromausfälle in Provinzen des Nordostens. Betrifft Städte und Industrie. Das ist super schädlich für den Fortschritt und bringt Menschen in ziemliche Notlagen. Da Strom sehr günstig und staatlich reguliert verkauft wird, können Kraftwerkbetreiber nicht mehr kostendeckend arbeiten und schalten ab.
  • Ein Überwachungsproblem
  • Das Betreiben von KZs für Uiguren. Man beraubt sich aus Xenophobie eines Teils der arbeitenden Gesellschaft.
  • Ein Luftverschmutzungsproblem und einhergehend Gesundheitliche Probleme. Noch nie gab es so viele Hautkrankheiten und Autoimmunkrankheiten.

Hannah B. und die geheime Chemnitzer U-Bahn

Es klingt wie aus einem schlechten amerikanischen, immer wieder aufgewärmten, Märchen und fand doch vor der eigenen Haustür statt: die zehnjähriger Hannah B. Fiel auf dem Heimweg von der Schule zu den berühmten Kletterfelsen einem Eichhörnchen folgend in das plötzlich, zur Grabung des einer zweiten Bazillenröhre, ausgehobene Loch zwischen dem Hauptbahnhof und dem Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg.

Und damit ließ sich nicht mehr unter Verschluss halten, was doch bei genauer Beobachtung längst offensichtlich war: In Chemnitz gibt es eine geheime U-Bahn. Träumten wir doch schon immer von einer schnellen Verbindung zwischen Lokomov und Haamit ohne an der Zenti 4000 Rentnern zu begegnen, so ist dieser Traum wahr. Nur irgendwie anders.

Diese stammt aus den finsteren Zeiten des vergangenen Jahrhunderts und obwohl es bis dato keinerlei Beweise gibt, keine Baupläne, keine offiziellen Beschlüsse und keine Fotos, deuten doch es ein paar Indizien auf das versteckte Verkehrsnetz hin. Noch heute ist im CVAG Plan von einem „speziellen Transportsystem“ namens AliTa die Rede, das nicht näher erklärt wird. Auch auf Stadtratsanfragen hin wird bis heute verschwiegen, wo die Linie 2 im ÖPNV System dieser Stadt den fährt. Die geheime U-Bahn war nicht dauerhaft in Betrieb: Sie wurde zuvorderst für den Transport von Waffen zum Bahnhof und ferner für Notfälle und Krisen gebaut. Eine wichtige Rolle spielte sie während des Zweiten Weltkrieges: Die Schächte und Stationen dienten als größter Luftschutzbunker

Ein eingleisiges System sollte die wichtigsten Macht-und Industriezentren der Stadt verbinden und eben hohe Regierungsbeamte jederzeit schnellstmöglich und heimlich aus der Stadt evakuiert werden. Die menschenscheue BabaLu erwog daher schon zu Beginn ihrer ewigen Amtszeit den Ausbau des Systems bis nach Kleinolbersdorf-Altenhain.

Ein Grund, warum die Stadt Chemnitz sich so lange weigerte , die Bazillenröhre bis zum Sonnenberg fortzusetzen und eine zweite Parallelröhre anzulegen, ist die äußerst wahrscheinliche Kreuzung mit der U-Bahn. Diese selbst stammt eben aus einer Zeit, der gewisse und nicht besonders leise Chemnitzer jetzt noch frönen und das passt nun gar nicht zur Wisch-und Weg-Imagekampagne „Chemnitz ist weder grau noch braun“. Dabei ist es an einem Markttag mit Obst-und Gärtnerstäden von oben betrachtet doch einfach nur bunt und grau.

Dieselbe Begründung dürfte für die ewige Unbebauung des Contilochs gelten. Da war man sich ewig unsicher, wie beim Bau die U-Bahn umgangen werden könnte. Erst ein Umbau des Dresdner Platzes samt einer Rest-Wildfläche machte die Bebauung mit dem Technischen Rathaus möglich. Während normaler jeder kleine Spatenstich, auch der in den Sandkästen eines Kindergartens im benachbarten Lutherviertels publiziert wird, wurde den bedeutenden Grabungen der zweiten Fuswegstammstrecke zum jegliche öffentliche Nachricht verweigert. Denn oberstes Gebot: die Existenz der U-Bahn muss unter Verschluss bleiben.

Derweil die eingangs erwähnte Hannah B. glücklicherweise den sichtbaren Notausgang auf der Sonnenstraße fand und ihrer alleinerziehenden Mutter in der immer einspurigen Schlange im Ghetto-Netto-Einkauf aufgeregt davon erzählte, lauschten wir auf und begannen die Grabungen in unseren Erinnerungen.

„Auch du wirst entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ (Obi wan Kenobi, Star Wars).

Ein sehr betagter Herr berichtete uns eins von den geheimen Plänen und seinem Plattenbau über dem Notausgang. Er wusste auch von den Stationen, die wir nun zu rekonstruieren versuchen.

Gemutmaßte Streckenführung:
Sonnenstraßenkarree, mysteriöse Treppe von alten Mann gehört
Contiloch
Hauptbahnhof, die seltsame Zwischengeschossführung des Liftes zum WC und zu Gleis 14 weist ja irgendwie drauf hin.
Limbacher Str/Hartmannwerk-eingestürztes Haus“ Risse in der Wand, Loch in der Grundmauer: (Anwohner der Brückenbaustelle Hartmannstraße in Sicherheit gebracht, März 2010, Die Ursache, die zu den Gebäudeschäden führte, ist nach wie vor unklar.)
Kaßberggewölbe
Geheimer Tresor im Gunzenhauser, falls ihr es zur nächsten Museumsnacht mal hineinschafft, schaut euch genau um.
Endstation Industriemuseum
Mögliche Abzweigungen zum Bahnhof-Mitte oder in Richtung Tietz/Heutige Tiefgarage der Sparkasse denkbar

Wie wird es nun weitergehen. Auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit sind Millioneninvestitionen angekündigt. Nicht von dem Dauergünstling und Hoffreund aus Regensburg. Sondern von einem, und das ist so überraschend wie unglaublich clever, jüdisch-iranischen Konsortium. Deren Bedingung ist nun eine bessere Anbindung der Restaurants Shalom und Safran. Darauf wären selbst die größten Aluhüte nicht gekommen.

Ich auf dem rc3 (CCC)

Ein Vortrag war das Elektrogruselkabinett Indien-Edition

Die Bilder können gerne nochmal angesehen und auch verwendet werden unter einer liberalen CC-BY-Lizenz. Siehe: Album


(Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.) – Robert Köpferl

Der zweite Vortrag ist How to digitale Barrierefreiheit.

Präsentation dazu: Runterlad

Beides auf der #chaoszone im #rc3

Das Programm wurde wieder einfacher…

Das ist es, was uns regelmäßig verkauft wird. Ob App, Webseite, Programm oder andere Oberfläche. Von Version zu Version wird alles immer einfacher und besser bedienbar (… und doch immer fetter auf Platte und Arbeitsspeicher).

Besser bedienbar und einfacher

Tja, da muss man sich (und andere?) wirklich mal fragen, ob die Entwickler und Designer vor Jahren alle so doof waren oder überall Nerds in den UX-Workshops unterrichtet haben. Denn mit dieser Version wird alles viel besser und vor allem einfacher. Oder doch nicht?

Wirklich?

Was die da unter einfacher und besser bedienbar verkaufen ist in Wirklichkeit eine Reduktion der Interaktionselemente und der Information. Wo es früher drei Buttons gab, ist jetzt nur mehr einer. Die anderen zwei Funktionen sind meist nicht einmal migriert (z.B. durch lange klicken, was eine Komplizierung wäre), sondern gestrichen. Wo früher Toolbars waren ist heute gähnende Leere und dafür auf dem Fenstertitel ein kleines Knöpflein – für den Ganzen Rest. Weil wir ja alle immer Vollbild arbeiten wollen und uns dabei jah nichts im Weg sein darf… Pulldown-Menüs werden ausgedünnt oder verschwinden gleich ganz. Die kompakte Befehlsdarstellung ist halt so was von 90er Jahre.

Konsequenz … komplizierter

Das Ergebnis ist doch, dass eine Software nicht mehr so flexibel bedienbar ist. Sie kann zwar jetzt den Standardfall einfacher abarbeiten, da für viele Parameter Standardwerte angenommen werden und die spezielleren Aufgaben nicht mehr erreichbar sind. Aber für die (früher normalen) Spezialfälle ist alles komplizierter geworden. Der Experte wird also seine helle Freude daran haben, weil er jetzt im hintersten Menü erst einmal die Funktion wiederfinden muss – falls noch vorhanden.

Es ist ja so, dass die Software an sich komplex ist, weil sie ein komplexes Problem löst. Das ist die Abstraktion eines Problems in seinen Facetten. Wenn ich jedoch die Komplexität aus der Nutzerschnittstelle herausnehme, kann ich mein Problem gegenüber der Software nicht mehr ausdrücken. Oder es wird umständlich.

Doch lieber nicht ‚einfacher‘

Daher mein Plädoyer: Macht die Software, Apps und Oberflächen bitte nicht immer weiter einfacher sondern macht sie komplexer! Komplexere Bedienung erlaubt mir den Problemraum zu erfassen und mich auszudrücken. Ich sehe, welche Parameter ich verändern kann und kann mir das überlegen. Auf jeden Fall sollten aber gute Standardwerte angenommen werden.

Kandidaten

Die typischen Kandidaten für solcherlei Verhalten sind alle Apple-Inspirierten Macher. Dazu gehört u.a. auch Gnome. Dort gilt das Prinzip, dass man möglichst wenig Bedienelemente zur Verfügung stellt, um blos keinen Menschen zu irritieren. Ergo nervt so eine Software damit, dass sie nicht ohne spezielle Editoren oder Konfig-Datei-Änderungen anpassbar ist. Diese Software ist unterm Strich also KOMPLIZIERTER.

Indien – eine kurze Einführung

Hier nun mein kurz und knapp reisehinweise. Zu Indien. Wie immer wichtig sind Internet Mobil und Geld.

Anreise

Praktischerweise reist man mit dem Flugzeug an und weil Delhi eh die schlechteste Luft aller Städte hat, sind auch dorthin die Flüge am günstigsten. Tja, vielleicht nicht deshalb, aber im Jahr 2019 bot es sich an, einen Hin- und Rückflug via Delhi zu machen, irgendwo hin zu reisen und von irgendwo einen Einwegsflug nach Delhi zu nehmen, um zurückzukehren.

Geld

Bezüglich Geld ist Indien ein ganz normales Land, welches im SWIFT System dabei ist. Man geht mit seiner Karte an einen Automaten (ATM) und bekommt Geld. Wie in anderen Ländern auch, gibt es auch in Indien Geldautomaten, die mit internationalen oder auch nur fremden Karten anderer Institute nichts anfangen können. Dann gibt es etliche die 200 Rupien Gebühr wollen. Um die solle man einen Bogen machen, denn es gibt genügend Automaten, die keine Gebühr verlangen. Davon im Weiteren eine unvollständige Liste. Aktuell, zum Zeitpunkt des Schreibens, konnte man maximal 10.000 Rupien pro Vorgang abheben. Das waren damals ca. 128€. Ein durchaus sinnvoller Wert. Als Karte für Auslandsreisen empfehle ich nach wie vor die VISA-Kreditkarte der comdirekt.de. die erlaubt es quasi gratis Geld abzuheben. Keine auslandsgebühr und keine Automatengebühr. Abrechnung fast zum Tagesmittelkurs.Bekannt gute Banken:

  • SBI (State Bank of India)
  • IndusInd Bank
  • Baroda Bank
  • HDFC Bank
  • Dhanlaxmi Bank

Mobilfunk

Es geht doch nichts über die Nützlichkeit von mobilem Internet an der Hand und zu jeder Zeit. Insofern plädiere ich schon lange für simkarten wo immer man ist.Indien ist diesbezüglich, wie in vielen Dingen, bürokratisch und etwas komplizierter. Natürlich muss man seinen Pass vorzeigen und sich registrieren. Mit auf der Straße einfach so kaufen iss nich. Könnte ja sonst auch jeder Terrorist was schlimmes damit machen…Daher kann aber nicht jeder Laden so eine SIM-Karte ausgeben. Es empfiehlt sich daher, gleich den oder die Läden am Flughafen zu nutzen. Ich kann nur zu Delhi berichten. Angeblich gibt es im Ankunftsbereich einen Air-Tel und einen Vodafone-Laden. Beide habe ich zusammen mit einem Freund nicht entdeckt. Stattdessen sind wir am ersten Tag zum Conought-Place und haben den dortigen (haupt-)Vodafone-Laden aufgesucht, da dieser als einer der wenigen auch mit fremden Pässen umgehen kann. Das war dann auch eine Prozedur. Eben typisch indische Überbürokratie. Man muss nämlich neben dem Pass auch das E-Visa und ein Foto mitbringen. Dankenswerterweise nutzt man Vorort Kopierer und kopiert die Pässe und E-Visa und kann sogar Bilder machen. Kosten? Kopie nix; Bilder hatte ich dabei. Nach endlosen Formularen und Papier und getackere bekommt man irgendwann eine SIM-Karte. Die muss dann noch aktiviert, aufgeladen und der passende Tarif gewählt werden. Zum Glück macht das alles der Mensch im Laden für einen. Sonst würde das ja noch länger dauern. Aber deshalb gibt es ja auch handgeschriebene Wartemarken – ganz wie auf dem Amt. Der Tarif ist dagegen recht gut: Für umgerechnet 9€ hatte ich 28 Tg. 1,5GB Internet und 4G sowie 500 Minuten Gespräch.

Strom

Der Strom ist in Indien kompatibel. Mit seinen 240V 50 Hz hat er zwar 10V mehr, aber das macht nichts. Von den Steckern her ist es verwirrend aber praktisch problemlos. Eigentlich hat Indien den alten britischen Standard bei sich im Einsatz. Das sind zwei Stecker, wo die Pinne im Dreieck angeordnet sind. Einmal dicker und einmal etwas runterskaliert. Indien hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nie den modernen britischen Standard (den mit den rechteckigen Pinnen) adaptiert. Allerdings ist fast überall eine von zwei verschiedenen Universalsteckdosen zu finden. Die nehmen entweder den kleinen indischen Stecker auf oder US oder EU-Stecker sowie manche auch britische. Oder man bekommt den EU-Stecker auch in die kleine indische Steckdose hinein.

Aber: Wenn man sich mal ansieht, wie der Strom so verlegt ist, könnte einem als Elektriker schlecht werden. Als „Normalo“ sollte einem dabei so mulmig werden, dass man ständig in einer gewissen Hab-Acht-Stellung ist. Denn es hängen Drähte und Kabel überall herunter oder so tief, dass man sie mit dem Kopf berühren kann. Das Gute ist: Es handelt sich fast immer um tote Datenkabel, die so oder so harmlos sind. Doch: Man weiß eben nie. Daher lautet das Gebot: Berühre nichts, was von oben herabhängt. Achtung ist auch geboten bei allen elektrischen Verteilungen. Ob Trafostation oder Hausanschluss. Überall findet man nicht-berührsicher ausgeführte Ekeltroinstallationen. Also berührbare spannungsführende Teile, die im Zweifelsfall tödlich sein können. Daher: Immer einen gesunden Abstand wahren.

Wasser

Wasser oder die Wasserqualität ist das große Problem von Indien. Ein hygienisch gefährliches Land unterscheidet sich von einem hygienisch ungefährlichen anhand der Qualität des Leitungsnetzes und der Wasserqualität. Beides ist in Indien desolat. Das Wasser in Indien muss als bakteriell kontaminiert angenommen werden. Also wascht euch damit bestenfalls ab, aber nutzt es nicht zum Zähne putzen und schon gar nicht zum Trinken. Also Zähne putzen mit der PET-Wasserflasche. Doch auch da gilt es aufzupassen, denn es soll Fälle gegeben haben, wo vom Händler eigenhändig wiederbefüllt wurde. Tee oder andere gekochte Getränke sind OK. Also auch im Hotel den Wasserkocher benutzen etc. Tip: Tassen einmal mit kochend heißem Wasser ausspülen. Auch Teller, die noch Wasserreste drauf haben sind potentielle Keimüberträger. Das gute: Trockenwischen und 3min der Luft aussetzen reicht i.d.R. aus um sicher zu sein.

In Restaurants wird i.d.R. Wasser aus Kannen angeboten. Für Inder ist das wunderbar geeignet, für uns ‚Westler‘ eher nicht. Vermutlich passiert nichts, aber besser man bleibt auf der sicheren Seite.

Hotelerie

Indien ist so ein naja, komisches Hotelland. Zunächst gibt es sehr viele Hotels zu auch sehr günstigen Preisen und auch viele Kategorien. Man könnte jetzt positiv sagen, für jeden sei Etwas dabei. Man findet also auf den üblichen Hotelbuchungsportalen viel Auswahl, aber nicht alles. Insbesondere ist booking.com und Expedia (hotels.com) nicht vollständig. Macht aber nichts. Die meisten Hotels gehören Leuten, die da nie selbst „Im Laden“ stehen oder Ketten. Betreut werden sie auch eher von „durchschnittlichen“ Menschen. Ego ist es nicht sonderlich erfolgreich, eine Buchung per Telefon zu machen. Insbesondere kommt man nicht billiger ‚raus, als wenn man via Buchungsportal geht. Das verwundert zunächst, heißt aber, dass die Angestellten dort nichts zu sagen haben und die Preise woanders gemacht werden. Daher: Um Missverständnisse zu beseitigen und klare Preisangaben zu haben, sollte man in Indien über Buchungsportale wie booking.com und Hotels.com gehen. Tatsächlich wird es so günstiger als direkt.

Die Qualität ist eine andere Sache. Man sollte auf jeden Fall auf Buchungsportalen vergleichen. Es gibt immer wieder gute Preisbrecher. Aber gegen schimmlig und schlecht gewartet ist leider kein Kraut gewachsen. Bilder kann man nicht riechen und Bilder werden auch sehr gerne stark geschönt. Da kommt dann die große reale Ernüchterung. Es empfiehlt sich daher jeweils nur eine Nacht zu buchen, um die Kosten und Zimmerart festzulegen und dann nach Bedarf verlängern. Schimmel und übel ungewartete Hotels sind leider häufiger als einem lieb ist und bei den Angestellten dann leider auch überhaupt kein Bewusstsein dafür da.

Monopoly – Das Phänomen

Monopoly, das Spiel. Das, das jeder kennt und vermutlich schon einmal gespielt hat. Das Phänomen. Warum, Phänomen? Weil es soo ein schlechtes Spiel ist, und dennoch wohl das meistverkaufte jemals ist. Schlimmer nich: Das Spiel existiert in unzähligen Varianten. Es gibt Varianten für diverse kleine und große Städte, Disney, Länder, Filme. Vor allen aber ist Monopoly irgendwie immer eines der Spiele, die im Verkaufsregal zu finden ist, egal wie klein die Spieleabteilung ist. Traurig. Am Ende aber ist das Spielprinzip immer gleich… gleich schlecht, wie ich finde.

Schlechtes Spielprinzip

Gute Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass ein gewisses Machtgleichgewicht bis mindestens zur Hälfte der Spielzeit besteht. Das kann dadurch erreicht werden, dass es mehrere gleichwertige Strategien gibt, mit denen man das Spiel gewinnen kann, statt nur einer. Bei Monopoly ist genau das nicht der Fall. Das Gleichgewicht kippt sehr früh im Spiel und von da an Belgier m verstärkt sich das Ungleichgewicht zusehends. Recht bald macht das Spiel nur mehr einem Spieler Spaß, der Rest muss im wahrsten Sinne gute Mine zum bösen Spiel machen. Aus diesem Grunde ist Monopoly für mich eines der schlechtesten Spiele und das schlechtest- und meistverkaufte Spiel der Welt. Echt traurig.

Appell

Daher bin meiner Seite der Appell am alle Spieler und Schenkenden. Spielt nicht dieses Spiel, egal welcher Variante; es bedeutet nur Frust und hat in der Regel nichts mit Können oder Unvermögen zu tun. Und bitte kauft es nicht und verschenkt es nicht… vor allem nicht in der 100-sten Variante. Lasst die Kisten in den Verkaufsregalen verrotten!

Die Hölle des Informatikers

So, dass wird jetzt ein bisschen religiös. Religionen gibt es ja beliebig viele, daher habe ich auch meine eigene. Und es handelt sich nicht um das Spaghettimonster. Der großen Worte sollen nich viele sein. Ich will Euch heute nur in dem einen Aspekt unterrichteten: Die Hölle, die es in meiner Religion auch gibt. Diese Hölle sieht so aus, dass dort 27 Jungfrauen auf den betreffenden Informatiker warten…. die alle Computerprobleme haben und sehr blond in ihrer Wahrnehmung sind…

Das muss ziemlich hart sein. Aber das soll ja auch so sein.

Krumme-Zahlen-Syndrom

Hallo, na habt Ihr das auch? Das Bedürfnis, bloß keine runden (also hier und mit den ordinären Menschen durch 10 teilbare und dezimal geschriebene) Zahlen zu verwenden.

Ich habe es, wenn auch nicht pathologisch. Mein Krumme-Zeiten-Syndrom äußert sich z.B. im Bildschirmfoto meines Weckers:

auch gehe ich zum Essen in die Kantine nie um 12:00 oder 12:30. Sondern eher um 11:42. So vermeidet man nebenbei in hohem Maße Stau an den Instanzen der Kantine und kann seine Treff- Kollegen auch besser in der kleinen Masse ausfindig machen. Und die Zeit ist nicht glatt…

Supermarkt

Oder Barbehebung im Supermarkt. Wer nimmt schon 20€ oder 50€ glatt an der Supermarktkasse mit, wenn er von Kassierer auch 41,32€ bekommen kann.

und es geht weiter mit Gutscheinen mit Wunschbetrag. Wenn schon Wunschbetrag, dann wirklich und bloß nich glatt. Da kann dann schon mal 36,78 € darf sein, oder schöner: 43,21€ oder 123,45€ .

Geburtstag

Auch so ein Thema ist Geburstag feiern. Alle erwarten die größten Feiern und besten Anlässe zu durch 10 teilbare Geburtstage. Ich habe aber meinen 0x20-ten groß gefeiert. Also der 32-ste. Weil der ist glatt (Oooh ich werde inkonsistent – ach nee geil!) durch 16 teilbar. Und 16 ist bekanntermaßen als 24 eine von Informatikern innig bekannte Zahl.

Unsere neue Küchenlampe

Es handelt sich dabei um ein paar Ski aus den VEB Sportgeräte Karl-Marx-Stadt. Sie wurden mittels zweiter dünner Holzstücke und dort jeweils mit 3 Schrauben aufeinandergeschraubt. So konnten zwei Haken von oben eingedreht werden. Ich habe alle Löcher vorgebohrt, denn sonst bestünde die Gefahr der Holzsplitterung.

Bei den Abhängeseilen handelt es sich um handelsübliche 1,5mm-Seile für Pendelleuchten. Daran befinden sich „Gripper“ mit Öse, worin die Haken der Lampe eingehängt sind.

Die Kabel wurden passend zum Blau der Skier in orange gewählt und als Gewebekabel ausgeführt. Befestigt sind sie über eine eng liegende ‚Umlenkschraube‘ (Reibung hält) und über die ehemalige Führung der Federbänder, mir denen die Schuhe befestigt wurden. Eine ziemlich gute Kabelführung.

Aktuell stehen die Abhängeseile über, werden aber noch gestutzt.