Ich auf dem rc3 (CCC)

Ein Vortrag war das Elektrogruselkabinett Indien-Edition

Die Bilder können gerne nochmal angesehen und auch verwendet werden unter einer liberalen CC-BY-Lizenz. Siehe: Album


(Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.) – Robert Köpferl

Der zweite Vortrag ist How to digitale Barrierefreiheit.

Beides auf der #chaoszone im #rc3

Das Programm wurde wieder einfacher…

Das ist es, was uns regelmäßig verkauft wird. Ob App, Webseite, Programm oder andere Oberfläche. Von Version zu Version wird alles immer einfacher und besser bedienbar (… und doch immer fetter auf Platte und Arbeitsspeicher).

Besser bedienbar und einfacher

Tja, da muss man sich (und andere?) wirklich mal fragen, ob die Entwickler und Designer vor Jahren alle so doof waren oder überall Nerds in den UX-Workshops unterrichtet haben. Denn mit dieser Version wird alles viel besser und vor allem einfacher. Oder doch nicht?

Wirklich?

Was die da unter einfacher und besser bedienbar verkaufen ist in Wirklichkeit eine Reduktion der Interaktionselemente und der Information. Wo es früher drei Buttons gab, ist jetzt nur mehr einer. Die anderen zwei Funktionen sind meist nicht einmal migriert (z.B. durch lange klicken, was eine Komplizierung wäre), sondern gestrichen. Wo früher Toolbars waren ist heute gähnende Leere und dafür auf dem Fenstertitel ein kleines Knöpflein – für den Ganzen Rest. Weil wir ja alle immer Vollbild arbeiten wollen und uns dabei jah nichts im Weg sein darf… Pulldown-Menüs werden ausgedünnt oder verschwinden gleich ganz. Die kompakte Befehlsdarstellung ist halt so was von 90er Jahre.

Konsequenz … komplizierter

Das Ergebnis ist doch, dass eine Software nicht mehr so flexibel bedienbar ist. Sie kann zwar jetzt den Standardfall einfacher abarbeiten, da für viele Parameter Standardwerte angenommen werden und die spezielleren Aufgaben nicht mehr erreichbar sind. Aber für die (früher normalen) Spezialfälle ist alles komplizierter geworden. Der Experte wird also seine helle Freude daran haben, weil er jetzt im hintersten Menü erst einmal die Funktion wiederfinden muss – falls noch vorhanden.

Es ist ja so, dass die Software an sich komplex ist, weil sie ein komplexes Problem löst. Das ist die Abstraktion eines Problems in seinen Facetten. Wenn ich jedoch die Komplexität aus der Nutzerschnittstelle herausnehme, kann ich mein Problem gegenüber der Software nicht mehr ausdrücken. Oder es wird umständlich.

Doch lieber nicht ‚einfacher‘

Daher mein Plädoyer: Macht die Software, Apps und Oberflächen bitte nicht immer weiter einfacher sondern macht sie komplexer! Komplexere Bedienung erlaubt mir den Problemraum zu erfassen und mich auszudrücken. Ich sehe, welche Parameter ich verändern kann und kann mir das überlegen. Auf jeden Fall sollten aber gute Standardwerte angenommen werden.

Kandidaten

Die typischen Kandidaten für solcherlei Verhalten sind alle Apple-Inspirierten Macher. Dazu gehört u.a. auch Gnome. Dort gilt das Prinzip, dass man möglichst wenig Bedienelemente zur Verfügung stellt, um blos keinen Menschen zu irritieren. Ergo nervt so eine Software damit, dass sie nicht ohne spezielle Editoren oder Konfig-Datei-Änderungen anpassbar ist. Diese Software ist unterm Strich also KOMPLIZIERTER.

Indien – eine kurze Einführung

Hier nun mein kurz und knapp reisehinweise. Zu Indien. Wie immer wichtig sind Internet Mobil und Geld.

Anreise

Praktischerweise reist man mit dem Flugzeug an und weil Delhi eh die schlechteste Luft aller Städte hat, sind auch dorthin die Flüge am günstigsten. Tja, vielleicht nicht deshalb, aber im Jahr 2019 bot es sich an, einen Hin- und Rückflug via Delhi zu machen, irgendwo hin zu reisen und von irgendwo einen Einwegsflug nach Delhi zu nehmen, um zurückzukehren.

Geld

Bezüglich Geld ist Indien ein ganz normales Land, welches im SWIFT System dabei ist. Man geht mit seiner Karte an einen Automaten (ATM) und bekommt Geld. Wie in anderen Ländern auch, gibt es auch in Indien Geldautomaten, die mit internationalen oder auch nur fremden Karten anderer Institute nichts anfangen können. Dann gibt es etliche die 200 Rupien Gebühr wollen. Um die solle man einen Bogen machen, denn es gibt genügend Automaten, die keine Gebühr verlangen. Davon im Weiteren eine unvollständige Liste. Aktuell, zum Zeitpunkt des Schreibens, konnte man maximal 10.000 Rupien pro Vorgang abheben. Das waren damals ca. 128€. Ein durchaus sinnvoller Wert. Als Karte für Auslandsreisen empfehle ich nach wie vor die VISA-Kreditkarte der comdirekt.de. die erlaubt es quasi gratis Geld abzuheben. Keine auslandsgebühr und keine Automatengebühr. Abrechnung fast zum Tagesmittelkurs.Bekannt gute Banken:

  • SBI (State Bank of India)
  • IndusInd Bank
  • Baroda Bank
  • HDFC Bank
  • Dhanlaxmi Bank

Mobilfunk

Es geht doch nichts über die Nützlichkeit von mobilem Internet an der Hand und zu jeder Zeit. Insofern plädiere ich schon lange für simkarten wo immer man ist.Indien ist diesbezüglich, wie in vielen Dingen, bürokratisch und etwas komplizierter. Natürlich muss man seinen Pass vorzeigen und sich registrieren. Mit auf der Straße einfach so kaufen iss nich. Könnte ja sonst auch jeder Terrorist was schlimmes damit machen…Daher kann aber nicht jeder Laden so eine SIM-Karte ausgeben. Es empfiehlt sich daher, gleich den oder die Läden am Flughafen zu nutzen. Ich kann nur zu Delhi berichten. Angeblich gibt es im Ankunftsbereich einen Air-Tel und einen Vodafone-Laden. Beide habe ich zusammen mit einem Freund nicht entdeckt. Stattdessen sind wir am ersten Tag zum Conought-Place und haben den dortigen (haupt-)Vodafone-Laden aufgesucht, da dieser als einer der wenigen auch mit fremden Pässen umgehen kann. Das war dann auch eine Prozedur. Eben typisch indische Überbürokratie. Man muss nämlich neben dem Pass auch das E-Visa und ein Foto mitbringen. Dankenswerterweise nutzt man Vorort Kopierer und kopiert die Pässe und E-Visa und kann sogar Bilder machen. Kosten? Kopie nix; Bilder hatte ich dabei. Nach endlosen Formularen und Papier und getackere bekommt man irgendwann eine SIM-Karte. Die muss dann noch aktiviert, aufgeladen und der passende Tarif gewählt werden. Zum Glück macht das alles der Mensch im Laden für einen. Sonst würde das ja noch länger dauern. Aber deshalb gibt es ja auch handgeschriebene Wartemarken – ganz wie auf dem Amt. Der Tarif ist dagegen recht gut: Für umgerechnet 9€ hatte ich 28 Tg. 1,5GB Internet und 4G sowie 500 Minuten Gespräch.

Strom

Der Strom ist in Indien kompatibel. Mit seinen 240V 50 Hz hat er zwar 10V mehr, aber das macht nichts. Von den Steckern her ist es verwirrend aber praktisch problemlos. Eigentlich hat Indien den alten britischen Standard bei sich im Einsatz. Das sind zwei Stecker, wo die Pinne im Dreieck angeordnet sind. Einmal dicker und einmal etwas runterskaliert. Indien hat im Gegensatz zu vielen anderen Ländern nie den modernen britischen Standard (den mit den rechteckigen Pinnen) adaptiert. Allerdings ist fast überall eine von zwei verschiedenen Universalsteckdosen zu finden. Die nehmen entweder den kleinen indischen Stecker auf oder US oder EU-Stecker sowie manche auch britische. Oder man bekommt den EU-Stecker auch in die kleine indische Steckdose hinein.

Aber: Wenn man sich mal ansieht, wie der Strom so verlegt ist, könnte einem als Elektriker schlecht werden. Als „Normalo“ sollte einem dabei so mulmig werden, dass man ständig in einer gewissen Hab-Acht-Stellung ist. Denn es hängen Drähte und Kabel überall herunter oder so tief, dass man sie mit dem Kopf berühren kann. Das Gute ist: Es handelt sich fast immer um tote Datenkabel, die so oder so harmlos sind. Doch: Man weiß eben nie. Daher lautet das Gebot: Berühre nichts, was von oben herabhängt. Achtung ist auch geboten bei allen elektrischen Verteilungen. Ob Trafostation oder Hausanschluss. Überall findet man nicht-berührsicher ausgeführte Ekeltroinstallationen. Also berührbare spannungsführende Teile, die im Zweifelsfall tödlich sein können. Daher: Immer einen gesunden Abstand wahren.

Wasser

Wasser oder die Wasserqualität ist das große Problem von Indien. Ein hygienisch gefährliches Land unterscheidet sich von einem hygienisch ungefährlichen anhand der Qualität des Leitungsnetzes und der Wasserqualität. Beides ist in Indien desolat. Das Wasser in Indien muss als bakteriell kontaminiert angenommen werden. Also wascht euch damit bestenfalls ab, aber nutzt es nicht zum Zähne putzen und schon gar nicht zum Trinken. Also Zähne putzen mit der PET-Wasserflasche. Doch auch da gilt es aufzupassen, denn es soll Fälle gegeben haben, wo vom Händler eigenhändig wiederbefüllt wurde. Tee oder andere gekochte Getränke sind OK. Also auch im Hotel den Wasserkocher benutzen etc. Tip: Tassen einmal mit kochend heißem Wasser ausspülen. Auch Teller, die noch Wasserreste drauf haben sind potentielle Keimüberträger. Das gute: Trockenwischen und 3min der Luft aussetzen reicht i.d.R. aus um sicher zu sein.

In Restaurants wird i.d.R. Wasser aus Kannen angeboten. Für Inder ist das wunderbar geeignet, für uns ‚Westler‘ eher nicht. Vermutlich passiert nichts, aber besser man bleibt auf der sicheren Seite.

Hotelerie

Indien ist so ein naja, komisches Hotelland. Zunächst gibt es sehr viele Hotels zu auch sehr günstigen Preisen und auch viele Kategorien. Man könnte jetzt positiv sagen, für jeden sei Etwas dabei. Man findet also auf den üblichen Hotelbuchungsportalen viel Auswahl, aber nicht alles. Insbesondere ist booking.com und Expedia (hotels.com) nicht vollständig. Macht aber nichts. Die meisten Hotels gehören Leuten, die da nie selbst „Im Laden“ stehen oder Ketten. Betreut werden sie auch eher von „durchschnittlichen“ Menschen. Ego ist es nicht sonderlich erfolgreich, eine Buchung per Telefon zu machen. Insbesondere kommt man nicht billiger ‚raus, als wenn man via Buchungsportal geht. Das verwundert zunächst, heißt aber, dass die Angestellten dort nichts zu sagen haben und die Preise woanders gemacht werden. Daher: Um Missverständnisse zu beseitigen und klare Preisangaben zu haben, sollte man in Indien über Buchungsportale wie booking.com und Hotels.com gehen. Tatsächlich wird es so günstiger als direkt.

Die Qualität ist eine andere Sache. Man sollte auf jeden Fall auf Buchungsportalen vergleichen. Es gibt immer wieder gute Preisbrecher. Aber gegen schimmlig und schlecht gewartet ist leider kein Kraut gewachsen. Bilder kann man nicht riechen und Bilder werden auch sehr gerne stark geschönt. Da kommt dann die große reale Ernüchterung. Es empfiehlt sich daher jeweils nur eine Nacht zu buchen, um die Kosten und Zimmerart festzulegen und dann nach Bedarf verlängern. Schimmel und übel ungewartete Hotels sind leider häufiger als einem lieb ist und bei den Angestellten dann leider auch überhaupt kein Bewusstsein dafür da.

Monopoly – Das Phänomen

Monopoly, das Spiel. Das, das jeder kennt und vermutlich schon einmal gespielt hat. Das Phänomen. Warum, Phänomen? Weil es soo ein schlechtes Spiel ist, und dennoch wohl das meistverkaufte jemals ist. Schlimmer nich: Das Spiel existiert in unzähligen Varianten. Es gibt Varianten für diverse kleine und große Städte, Disney, Länder, Filme. Vor allen aber ist Monopoly irgendwie immer eines der Spiele, die im Verkaufsregal zu finden ist, egal wie klein die Spieleabteilung ist. Traurig. Am Ende aber ist das Spielprinzip immer gleich… gleich schlecht, wie ich finde.

Schlechtes Spielprinzip

Gute Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass ein gewisses Machtgleichgewicht bis mindestens zur Hälfte der Spielzeit besteht. Das kann dadurch erreicht werden, dass es mehrere gleichwertige Strategien gibt, mit denen man das Spiel gewinnen kann, statt nur einer. Bei Monopoly ist genau das nicht der Fall. Das Gleichgewicht kippt sehr früh im Spiel und von da an Belgier m verstärkt sich das Ungleichgewicht zusehends. Recht bald macht das Spiel nur mehr einem Spieler Spaß, der Rest muss im wahrsten Sinne gute Mine zum bösen Spiel machen. Aus diesem Grunde ist Monopoly für mich eines der schlechtesten Spiele und das schlechtest- und meistverkaufte Spiel der Welt. Echt traurig.

Appell

Daher bin meiner Seite der Appell am alle Spieler und Schenkenden. Spielt nicht dieses Spiel, egal welcher Variante; es bedeutet nur Frust und hat in der Regel nichts mit Können oder Unvermögen zu tun. Und bitte kauft es nicht und verschenkt es nicht… vor allem nicht in der 100-sten Variante. Lasst die Kisten in den Verkaufsregalen verrotten!

Hannah B. und die geheime Chemnitzer U-Bahn

Es klingt wie aus einem schlechten amerikanischen, immer wieder aufgewärmten, Märchen und fand doch vor der eigenen Haustür statt: die zehnjähriger Hannah B. Fiel auf dem Heimweg von der Schule zu den berühmten Kletterfelsen einem Eichhörnchen folgend in das plötzlich, zur Grabung des einer zweiten Bazillenröhre, ausgehobene Loch zwischen dem Hauptbahnhof und dem Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg.

Und damit ließ sich nicht mehr unter Verschluss halten, was doch bei genauer Beobachtung längst offensichtlich war: In Chemnitz gibt es eine geheime U-Bahn. Träumten wir doch schon immer von einer schnellen Verbindung zwischen Lokomov und Haamit ohne an der Zenti 4000 Rentnern zu begegnen, so ist dieser Traum wahr. Nur irgendwie anders.

Diese stammt aus den finsteren Zeiten des vergangenen Jahrhunderts und obwohl es bis dato keinerlei Beweise gibt, keine Baupläne, keine offiziellen Beschlüsse und keine Fotos, deuten doch es ein paar Indizien auf das versteckte Verkehrsnetz hin. Noch heute ist im CVAG Plan von einem „speziellen Transportsystem“ namens AliTa die Rede, das nicht näher erklärt wird. Auch auf Stadtratsanfragen hin wird bis heute verschwiegen, wo die Linie 2 im ÖPNV System dieser Stadt den fährt. Die geheime U-Bahn war nicht dauerhaft in Betrieb: Sie wurde zuvorderst für den Transport von Waffen zum Bahnhof und ferner für Notfälle und Krisen gebaut. Eine wichtige Rolle spielte sie während des Zweiten Weltkrieges: Die Schächte und Stationen dienten als größter Luftschutzbunker

Ein eingleisiges System sollte die wichtigsten Macht-und Industriezentren der Stadt verbinden und eben hohe Regierungsbeamte jederzeit schnellstmöglich und heimlich aus der Stadt evakuiert werden. Die menschenscheue BabaLu erwog daher schon zu Beginn ihrer ewigen Amtszeit den Ausbau des Systems bis nach Kleinolbersdorf-Altenhain.

Ein Grund, warum die Stadt Chemnitz sich so lange weigerte , die Bazillenröhre bis zum Sonnenberg fortzusetzen und eine zweite Parallelröhre anzulegen, ist die äußerst wahrscheinliche Kreuzung mit der U-Bahn. Diese selbst stammt eben aus einer Zeit, der gewisse und nicht besonders leise Chemnitzer jetzt noch frönen und das passt nun gar nicht zur Wisch-und Weg-Imagekampagne „Chemnitz ist weder grau noch braun“. Dabei ist es an einem Markttag mit Obst-und Gärtnerstäden von oben betrachtet doch einfach nur bunt und grau.

Dieselbe Begründung dürfte für die ewige Unbebauung des Contilochs gelten. Da war man sich ewig unsicher, wie beim Bau die U-Bahn umgangen werden könnte. Erst ein Umbau des Dresdner Platzes samt einer Rest-Wildfläche machte die Bebauung mit dem Technischen Rathaus möglich. Während normaler jeder kleine Spatenstich, auch der in den Sandkästen eines Kindergartens im benachbarten Lutherviertels publiziert wird, wurde den bedeutenden Grabungen der zweiten Fuswegstammstrecke zum jegliche öffentliche Nachricht verweigert. Denn oberstes Gebot: die Existenz der U-Bahn muss unter Verschluss bleiben.

Derweil die eingangs erwähnte Hannah B. glücklicherweise den sichtbaren Notausgang auf der Sonnenstraße fand und ihrer alleinerziehenden Mutter in der immer einspurigen Schlange im Ghetto-Netto-Einkauf aufgeregt davon erzählte, lauschten wir auf und begannen die Grabungen in unseren Erinnerungen.

„Auch du wirst entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ (Obi wan Kenobi, Star Wars).

Ein sehr betagter Herr berichtete uns eins von den geheimen Plänen und seinem Plattenbau über dem Notausgang. Er wusste auch von den Stationen, die wir nun zu rekonstruieren versuchen.

Gemutmaßte Streckenführung:
Sonnenstraßenkarree, mysteriöse Treppe von alten Mann gehört
Contiloch
Hauptbahnhof, die seltsame Zwischengeschossführung des Liftes zum WC und zu Gleis 14 weist ja irgendwie drauf hin.
Limbacher Str/Hartmannwerk-eingestürztes Haus“ Risse in der Wand, Loch in der Grundmauer: (Anwohner der Brückenbaustelle Hartmannstraße in Sicherheit gebracht, März 2010, Die Ursache, die zu den Gebäudeschäden führte, ist nach wie vor unklar.)
Kaßberggewölbe
Geheimer Tresor im Gunzenhauser, falls ihr es zur nächsten Museumsnacht mal hineinschafft, schaut euch genau um.
Endstation Industriemuseum
Mögliche Abzweigungen zum Bahnhof-Mitte oder in Richtung Tietz/Heutige Tiefgarage der Sparkasse denkbar

Wie wird es nun weitergehen. Auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit sind Millioneninvestitionen angekündigt. Nicht von dem Dauergünstling und Hoffreund aus Regensburg. Sondern von einem, und das ist so überraschend wie unglaublich clever, jüdisch-iranischen Konsortium. Deren Bedingung ist nun eine bessere Anbindung der Restaurants Shalom und Safran. Darauf wären selbst die größten Aluhüte nicht gekommen.

Die Hölle des Informatikers

So, dass wird jetzt ein bisschen religiös. Religionen gibt es ja beliebig viele, daher habe ich auch meine eigene. Und es handelt sich nicht um das Spaghettimonster. Der großen Worte sollen nich viele sein. Ich will Euch heute nur in dem einen Aspekt unterrichteten: Die Hölle, die es in meiner Religion auch gibt. Diese Hölle sieht so aus, dass dort 27 Jungfrauen auf den betreffenden Informatiker warten…. die alle Computerprobleme haben und sehr blond in ihrer Wahrnehmung sind…

Das muss ziemlich hart sein. Aber das soll ja auch so sein.

Krumme-Zahlen-Syndrom

Hallo, na habt Ihr das auch? Das Bedürfnis, bloß keine runden (also hier und mit den ordinären Menschen durch 10 teilbare und dezimal geschriebene) Zahlen zu verwenden.

Ich habe es, wenn auch nicht pathologisch. Mein Krumme-Zeiten-Syndrom äußert sich z.B. im Bildschirmfoto meines Weckers:

auch gehe ich zum Essen in die Kantine nie um 12:00 oder 12:30. Sondern eher um 11:42. So vermeidet man nebenbei in hohem Maße Stau an den Instanzen der Kantine und kann seine Treff- Kollegen auch besser in der kleinen Masse ausfindig machen. Und die Zeit ist nicht glatt…

Supermarkt

Oder Barbehebung im Supermarkt. Wer nimmt schon 20€ oder 50€ glatt an der Supermarktkasse mit, wenn er von Kassierer auch 41,32€ bekommen kann.

und es geht weiter mit Gutscheinen mit Wunschbetrag. Wenn schon Wunschbetrag, dann wirklich und bloß nich glatt. Da kann dann schon mal 36,78 € darf sein, oder schöner: 43,21€ oder 123,45€ .

Geburtstag

Auch so ein Thema ist Geburstag feiern. Alle erwarten die größten Feiern und besten Anlässe zu durch 10 teilbare Geburtstage. Ich habe aber meinen 0x20-ten groß gefeiert. Also der 32-ste. Weil der ist glatt (Oooh ich werde inkonsistent – ach nee geil!) durch 16 teilbar. Und 16 ist bekanntermaßen als 24 eine von Informatikern innig bekannte Zahl.

Unsere neue Küchenlampe

Es handelt sich dabei um ein paar Ski aus den VEB Sportgeräte Karl-Marx-Stadt. Sie wurden mittels zweiter dünner Holzstücke und dort jeweils mit 3 Schrauben aufeinandergeschraubt. So konnten zwei Haken von oben eingedreht werden. Ich habe alle Löcher vorgebohrt, denn sonst bestünde die Gefahr der Holzsplitterung.

Bei den Abhängeseilen handelt es sich um handelsübliche 1,5mm-Seile für Pendelleuchten. Daran befinden sich „Gripper“ mit Öse, worin die Haken der Lampe eingehängt sind.

Die Kabel wurden passend zum Blau der Skier in orange gewählt und als Gewebekabel ausgeführt. Befestigt sind sie über eine eng liegende ‚Umlenkschraube‘ (Reibung hält) und über die ehemalige Führung der Federbänder, mir denen die Schuhe befestigt wurden. Eine ziemlich gute Kabelführung.

Aktuell stehen die Abhängeseile über, werden aber noch gestutzt.

Nespresso verstanden

Nespresso – über das System und das System (Nestlé) dahinter sowie die Umweltaspekte kann man gut und gerne schlechte Worte verlieren. Ziemlich unbestritten ist aber, dass mit einer sehr hohen Wiederholungsrate ziemlich gelungene Espressi, Lungi und Ristretti herauskommen. Doch nun Ende mit Prolog und zur (schwarzen) Essenz.

VERSTEHEN

Die von Nespresso verkaufen Kapseln haben eine Angabe drauf, für welche der drei Kaffeevarianten sie sich eignen. Anwender respektieren oder ignorieren die Angabe. Die meisten davon haben aber bisher nicht verstanden, was und warum.

Die Erkenntnis kommt mit der Benutzung einer richtigen, einer Siebträgermaschine. Ob ein an der Maschine bezogenes Extrakt ein Ristretto oder ein Lungo wird, steuert der Barista über den Mahlgrad des Kaffees und den Anpressdruck. Indirekt steuert er so die Bezugszeit und es wird ein längerer oder kürzerer Kaffee.

Erkenntnis

Daraus ergibt sich die Erkenntnis, dass die verschiedenen Kapselarten seitens Nespresso eben im Mahlgrad unterscheiden. Darüber hinaus ist es dann die Verantwortung des Barista bzw. Anwenders, die dazu passende Bezugszeit zu wählen. Dann wird aus eon

Der Wäscheständer an der Decke

Kein Platz zu Hause? Das Wäschetrockenzimmer ist und bleibt ein feuchter respektive trockener Traum? Mit dieser kleinen Anleitung kann man sich den eigenen, genialen, höhenverstellbaren Von-Der-Decke-Wäschetrockner/Wäscheständer selber basteln.

Besonders bei hohen Räumen taugt es besonders. Aber auch bei 2,4m hohen Decken gibt diese Konstruktion den Entscheidenen Raum auf dem Boden frei, um mit weniger Gestolpere duch die Wohnung zu schleichen. Zudem ist gleich ein effizienter Platz zum Aufräumen des Ständers inklusive. Nämlich knapp unter der Decke. In dieser Anleitung zeige ich,  was man an Teilen Braucht, wie man letztlich baut, Tips und Tricks sowie Fallstricke. Ich strebe hier keine Allgemeingültigkeit an und es gibt noch tausend Varianten, wie man was anders/besser machen kann.

Höhenverstellbarer Wäschetrockner in Mittelposition

Das hier ist das Gute Stück. Anmerkung: Es wurde alles geknotet und der Ständer war das Billigste, was her ging. Die Konstruktion enhält einen Flaschenzug, denn feuchte Wäsche kan ziemlich schwer sein. Das Provesoriumt mit Panzer-Klebeband hält bis heute.

Einzelteile

Die Teile habe ich alle aus dem Baumarkt. Darf man hier namen nennen? Ich tue es einfach: Bauhaus. Grund für die Nennung ist, dass sie dort i.d.R. ene sog. „Nautikabteilung“ haben. Das nette daran ist: Es gibt Seile und Rollen, die stark belastbar sind (nautikgauglich halt) und zudem überschaubar viel kosten. Obendrein habe ich dort einen Prospekt zu Knoten bekommen.

  • Einige Meter zugfestes und dehnungsarmes Seil. Ich habe mich für eine weiße Variante aus der Seilabteilung von 4mm Stärke entschieden ca 20m sollten reichen.
  • Einen Schlüsselring –  er dient bei mir zur Aufteilung des primären Zugseils zu den einzelnen vier-Ecken-Zugseilen. Er kann beliebig gewählt werden, sollte aber dehnungsstabil sein.
  • Ein Feuerzeug zum Abschließen der Seilstücke – damit sie nicht ausfransen.
  • Eine Klampe aus Edelstahl – Diese schraubt man an die Wand und kann dort das Zugseil auf jeder Ebene festmachen. Außerdem knotet man das Seilende dort an und hindert es am Abhauen.
  • Eine Eck-Umlenkrolle. Damit bekommt man Das Zugseil von der vertikalen Ebene an der Wand auf die horizontale Ebene an der Decke.
  • Ein Violinblock oder einen Zweischeibenblock. Das ist der Teil, der den Flaschenzug ausmacht.
  • Eine Umlenkrolle mit Öse – Das ist das Gegenstück des Flaschenzugs
  • Vier kleine Umlenkrollen – Sie lenken die vier Liftseile des Ständers von der Decke in die Vertikale. Da hier nur 1/4 des der Gewichtskraft des Ständers anliegt, können sie schwächere Modelle sein. Beim Bauhaus gibt es mein Modell als 2er-Pack.
  • Eine unbekannte Zahl von dünnen und dickeren Haken, um die Seilknostruktion an der Decke zu befestigen und umzulenken. Wahlweise können noch weitere Umlenkrollen eingebaut werden. Es zeigt sich aber, dass ein schlichter Haken ganz gut als Umlenkung funktioniert. So habe ich z.B. einen Haken an mit einer Zannge enger gebogen und dort meine Liftseile gebündelt.
  • Einen billigen Wäscheständer. Ich habe mich für ein italienisches Modell um 9,90 € entschieden. Es hält zu meiner Verwunderung bis heute.

Planstunde

So eine Konstruktion will ordentlich geplant werden, denn es gibt im wahrsten Sinne des Wortes einige Fallstricke.

Zunächst sollte man sich über die örtliche Lage des Ständers klar werden. Wo soll er herunterbaumeln. Nahe einer Wand, oder mittendrin. Auf jeden Fall wird er seine planaren Ausdehnungen nicht verändern. Man kann also aus der Größe des Ständers die Abstände der Liftseile ableiten. Und damit die Lage der Löcher an der Decke. Natürlich gut ist, wenn die Seile möglichtst weit am außen ansetzen. Ist es eine Konstruktion wie bei mir, dann ist das Limit das Mittelteil, denn die angebauten Teile des Ständers würden unter dem Gewicht der Wäsche nicht stabil bleiben. Aber das ist noch nicht alles zu Stabilität. Man kann die Seile vollkommen im Lot planen. Eine bessere Hänge-Stabilität ergibt sich aber, wenn die Seile leicht schräg nach außen verlaufen — wenn also die Seilkonstruktion mit Ständer und Decke einen umgekehrten 4er-Pyramidenstupf beschreibt. -> Also für die Lochabstände je 10% mehr Länge und Breite rechnen.

Höhenverstellbarer Wäschetrockner hochgefahren. Leicht schräge Liftseilführung.

Als zweites sollte man sich einen Platz für die Klampe des Zugseils aussuchen. Es sollte ein Stück Wand sein, wo man bequem hinkommt und die Wand sollte aus Stein bestehen. Leichtbauwände (Rigips) wären ungeeignet, da sie die Kräfte an der Klampe nicht aushalten würden.

Befestigung des Seils an Klampe

Als drittes gilt es diese beiden Punkte miteinander zu verbinden. Aber es gibt noch eine Schwierigkeit: Der Flaschenzug braucht Platz! Und zwar genau so viel, wie die Höhe, die der Ständer rauf und runter fahren soll. Möchte man den Ständer z.B. bei einer Deckenhöhe von 2,40m auf Arbeitshöhe 1,40 haben, dann muss man auch mindestens 1m (2,4m-1,4m) platz an der Decke für den Flaschenzug einplanen. Dementsprechend mus das Seil womöglich über mehrere Ecken und Umlenkrollen verlegt werden.

Bei mir sieht es so aus:

Seilführung. Man beachte den spitzen Winkel

man beachte dabei, dass die linke Umlenkung weiter nach außen versetzt ist. Das ist en Tribut an die Länge des Flaschenzugs.

Bastelstunde

Den Ständer zerlegen. Ich habe mir hierfür den billigsten Wäscheständer des Marktes zugelegt und sah es zunächst als Test. Nun ist er immer noch voll dabei. Mein Modell habe ich als erstes mit einem Bolzenschneider bearbeitet. Damit wurde die Stehkonstruktion von den drei „Leinen“-Teilen getrennt. Nebenbei hatte ich so gleich vier Löcher in dem mittleren Wäscherahmen. Perfekt. Die Seitenteile wurden bis dato provesorisch mit Gewebeklebeband an der Mittelkonstruktion festgeklebt – hält.

Knoten

Jetzt können die ersten Seile, die vier Liftseile an den mittleren Rahmen angeknotet werden. Wirklich nur Knoten — das reicht. Es muss aber ein passender Knoten sein. Sehr geeignet ist der Gordingstek oder der Topsegelschotstek. Wer es professioneller möchte, der kann ja auch spleißen oder eine mir unbekannte Konstruktion dranbauen. Die Länge der Liftseile bemisst sich über die gewünschte Transporthöhe (ca 1,2m) plus die Länge zur Bündelugn der Einzelseile (0,8m) und die nötigen Umlenkungen bis man an die Stelle des Flaschenzugs kommt. Alles in allem sollten wohl 3m nicht unterschritten werden.

Umlenkrollen und Haken montieren. Wir beginnen damit die Fixierhaken für die Umlenkrollen für die Liftseile zu montieren. Dazu müssen vier Löcher in geeignetem Abstand in die Decke gebohrt werden. Die hier eingesetzten Umlenkrollen erfordern kleine Haken. Das ist auch OK, da das Gewicht hier ja auf vier Haken verteilt wird. Um beim Anzeichnen der Punkte nicht zu versagen und bestenfalls ein Trapez statt des gewünschten Rechtecks (kommt von den rechten Winkeln, die es hat) zu erhalten, kann man sich eines Tricks aus der Schule bedienen. Endlich – die Schule hatte enen Sinn! Der Pythagoras (der übrigens gar nicht so heißt, aber das ist ein anderes Thema) hilft dabei. Siehe die Zeichnung hier:

Anzeichnen von Punkten im Rechteck

Sobald man die Breite des Ständers an einer Wand aufgetragen (Punkte A,B) hat, kann man von diesen zwei Punkten aus die vier weiteren Punkte (A1,A2,B1,B2) für die Bohrlöcher über Triangulation konstruieren. Vorher braucht man noch die zwei  gewünschten Abstände von der Wand: Erste und zweite Reihe von Löchern (zb. B..B1 und B..B2). Berechnet man nun den z bzw. y, kann man den einen Meterstab wie einen Zirkel führen und so die Kreuzung der beiden Kreise an der Decke markieren. Natürlich schätzt man vorher mit gesundem Blick ungefähr ab, wo das Loch sein wird, ehe man die Ganze Decke vollpinselt. Man kann sich dem finalen Kreuz iterativ mit kleinen Punkten an der Decke nähern – immer abwechsel. Das wiederholt man für alle vier Löcher. Hier noch die Formeln: z=\sqrt{\overline{AB}^2 + \overline{B_{1}B}^2} und y=\sqrt{\overline{AB}^2 + \overline{B_{2}B}^2}.
Das praktische: Für die A-Seite sind z und y gleich!

Umlenkrollen der Liftseile

Jetzt können schon die Umlenkrollen eingehängt werden. Auch die Liftseile können schon durchgefädelt werden. Es empfiehlt sich, sie grob zusammen zu verknoten und irgendwo einzuhängen.

Weitere Umlenkhaken, Bündelösen und oder Rollen an der Decke montieren

Umlenkhaken – Rolle nicht nötig

Dies ist nun eine individuelle Aufgabe für jede Situation. Der eine braucht mehr Haken, der andere weniger. Auf jeden Fall gilt es drauf zu Achten, dass der Flaschenzug mindestens so viel Platz hat, wie man mit dem Sänder Höhe überwinden möchte!

Bündeln der Liftseile

Um die Liftseile mit dem Flaschenzug zu verbinden ist eine Bündelung derselben vorzunehmen. Praktisch lässt sich das mit einem Schlüsselring (o.ä.) und vier Knoten erledigen. Es bieten sich hier wieder der Gordingstek oder der Topsegelschotstek an. Vorteil an vier einzelnen Knoten ist, dass man so die Seillängen einigermaßen gut und nichtdestruktiv aufeinander abstimmen kann. Es wird sich aber wohl nicht vermeiden lassen, den einen oder anderen Knoten mehrmals zu machen. Wenn das aber geschafft ist, hat man eine sehr gute Basis, um an den Flaschenzug zu gehen. Und nicht vergessen: Eventuelle Ösen vorher mit den Seilen durchqueren. Der Schlüsselring passt nicht durch bzw. bremst auch an Umlenkhaken/-rollen. Damit ist er gleichzeitig eine „Sicherung“.

Bündelung der Liftseile

Flaschenzug

Der Flaschenzug besteht aus einer Umlenkrolle mit Öse und dem Violinblock mit Öse sowie einigen Metern Seil.
Der Violnblock wird mit dem Schlüsselring verbunden. Hier erweist es sich als Vorteil, dass man den Schlüsselring auch beladen mit Knoten in die Öse der Rolle einfädeln kann.
Die Umlenkrolle wird mit der Öse an einem Haken fixiert. Sie ändert später nicht mehr ihre Position.
Das restliche Seil wird an dem Violinblock befestigt und über die Umlenkrolle und nochmal den Violinblock hin- und hergefädelt.  Siehe Abbildung.

Flaschenzug mit Violinblock

Das übrige Ende wird über die Umlenkrolle hinaus via die Eckrolle bis zur Klampe geführt. Der Flaschenzug und Ständer funktionieren bereits jetzt.

Flaschenzug mit Eck-Umlenkrolle

Klampe belegen

Zuletzt gilt es noch die nötige Seillänge zu ermitteln und das Ende des Seils an der Klampe festzuknoten. Wieder verwenden wir denselben Knoten wie zuvor. Am besten lässt man den Wäscheständer nun bis zur gewünschten Arbeitshöhe hinunter, achtet aber darauf, dass der Schlüsselring noch ein wenig Spiel hat. Das plus ein Bisschen ist die Länge des Seils. Bevor man jetzt überhastet Abschneidet sollte man vorher den Knoten machen und dann abschneiden.

Klampe mehr oder weniger gut Belegt und Seil belastet.

Fertig

Der höhenverstellbare Ständer ist fertig. Mit etwas Kraft kann man ihn nun hoch- und rungterfahren. Damit er auch schwer beladen oben bleibt, muss die Klampe korrekt belegt werden. Wichtig ist, als letzte eine umgedrehte Schlaufe aufzulegen.

Überlegungen

  • Haben die Löcher an der Decke einen ca. 10% größeren Abstand zueinander als die Fixierpunkte am Ständerrahmen, ergibt sich eine bessere Resistenz gegen Schaukeln. Denn der Ständer beschreibt mit den Seilen einen umgekehrten 4er-Pyramidenstumpf und hängt stabiler. Also 10% mehr planen.
  • Sollte der Kraftaufwand zu hoch sein, könnte man noch eine Weitere Ebene Flaschenzug hinzufügen.
  • Eine Weitere (oder halbe) Flaschenzugebene hat die Implikation, dass das Zugseil auf der anderen Seite herauskommt. Das kann ein Vorteil sein.
  • Der Flaschenzug kann über die verschiedensten Kombinationen aus Umlenkrollen mit Ösen und Haken, Violinblöcken oder Mehrrollenblöcken gebaut werden. Also einfach ausprobieren.
  • Man kann statt einer Klampe auch eine sog. Curryklemme benutzen.
  • Nicht gut: Mehrere fixe Schlaufen im Zugseil, die man in einen Haken einhängt. Denn die Schlaufen müsse in der Regel über die Eck-Umlenkrolle. Das geht nicht. Anm: Der Flaschenzug fürht zu einem vielfachen Weg des Zugseils relativ zum Verstellweg.